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Online-Seminar: Eingewöhnung in der Peer-Group?

Online-Seminar für Leitungskräfte: Neues entsteht

Kultursensitivität als Grundlage pädagogischen Handelns – Verbundenheit und Autonomie

Wenn Kinder aus dem Rahmen fallen – Herausfordernde Kinder in herausfordernden Zeiten

Kratzen, Beißen, Hauen

Online-Seminar: Eingewöhnung in der Peer-Group?

Die Eingewöhnung in die Kita ist nach der Geburt einer der ersten wesentlichen Übergänge (sog. Transitionen), die ein Kind in seinem Leben zu bewältigen hat.

Viele Einrichtungen gestalten diesen Übergang nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell, was in der Regel ein Kind in Begleitung einer Bezugsperson eingewöhnt und so den Bindungsaufbau zwischen Kind und Erzieher*in fokussiert.

Oft ist jedoch unbekannt, dass es noch ein weiteres Eingewöhnungsmodell gibt. Im „Peer-Group-Modell“ werden mehrere Kinder in Begleitung ihrer Eltern gleichzeitig aufgenommen. Dadurch wird die soziale Kompetenz der Gruppe von Kindern und Eltern positiv genutzt. Die Erzieher*innen übernehmen zunächst die Rolle der sogenannten Eingewöhnungspädagoginnen, die die Beziehungen der Kinder untereinander von Anfang an fördern und stärken.

Das Peer-Group-Modell kann auch bei der Wieder-Eingewöhnung der Kinder nach einer längeren Zeit ohne Kita dabei helfen, die Rückkehr in den Kita-Alltag zu erleichtern.

Dieses zweistündige Online-Seminar führt Sie in das Peer-Group-Modell und seine Besonderheiten ein. Sie lernen unter anderem die 4 Säulen des Modells und die veränderten Rollen von Kindern, Eltern und pädagogischen Fachkräften kennen. Im interaktiven Dialog arbeiten wir die Chancen und Möglichkeiten heraus.

6.11.2021 Haus Neuland 9.30-12.00

29.01.2022 Haus Neuland 9.30-12.00

Online-Seminar für Leitungskräfte: Neues entsteht

Teamprozesse in Zeiten nach Corona verstehen und begleiten

13.09.2021 Haus Neuland

30.09.2021 Landvolkshoschule Hardehausen

In den vergangenen Monaten ist viel passiert und es hat sich zwangsläufig viel verändert. Wer in diesen Tagen eine Kita leitet, musste und wird sich auch weiterhin immer wieder als Krisenmanagerin beweisen.

Durch Homeoffice und Notbetreuung war viel zu koordinieren. Neue Ideen zur Begleitung der Kinder und Eltern wurden entwickelt. Die Zusammenarbeit im Team ist plötzlich anders. Unsicherheiten, unterschiedliche persönliche Einschätzungen und Befindlichkeiten in Bezug auf diese noch nie dagewesene Situation fordern von Ihrer Leitungsrolle neue Herausforderungen. Abstands- und Hygieneregeln beeinflussen die pädagogische Arbeit teilweise fundamental.

Nun ist es an der Zeit, einmal inne zu halten und eine Bestandsaufnahme zu machen.

Unter Anleitung und Begleitung der Coaches Anja Cantzler und Anja Klostermann reflektieren Sie die Ereignisse und Veränderungen der letzten Monate. Sie lernen ein Modell zur Analyse von Veränderungsprozessen näher kennen und betrachten damit Ihre aktuellen Teamprozesse.

Mit Hilfe der daraus gewonnenen Erkenntnisse werden Sie Ihr Team wieder zu einem „Wir“ zusammenführen. Sie erfahren, worin Ihre neue Normalität im Einzelnen besteht.

Neben dem fachlichen Input durch Frau Cantzler und Frau Klostermann bekommen Sie die Möglichkeit, in einen moderierten Erfahrungsaustausch mit anderen Leitungskräften zu treten.

Im Anschluss an das Webinar werden Sie mit Impulsen und Ideen ihre Teamprozesse gezielt anregen und begleiten können.

 

 

Seminarleitung / Dozentinnen

Anja Cantzler

Dipl.-Sozialpädagogin, Master-Coach (DGfC), Supervisorin (DGSv), Kita-Beraterin und Fachautorin

Anja Klostermann

Dipl.-Pädagogin, Master- und Lehr-Coach ISP (DGfC), Supervisorin (DGSv), Tanz- und Theaterpädagogin

Kratzen, Beißen, Hauen

Wer kennt sie nicht: Kleinstkinder, die anscheinend grundlos und immer wieder beißen, kratzen, anderen an den Haaren ziehen und mit Spielzeug hauen. Je mehr der Erwachsene versucht, dem Kind zu vermitteln, dass es damit aufhören soll, umso verstärkter tritt dieses Verhalten auf. Eltern und pädagogische Fachkräfte sind oftmals hilflos und fragen sich, wie sie am besten reagieren und was sie tun können.

Dieses Seminar gibt Ihnen Einblicke in die Gefühlswelt von Kindern im Alter von 0-3 Jahren und erklärt, warum es sich bei diesem Verhalten eigentlich „nur“ um eine Form der Kommunikation handelt. Aus systemischer Sicht und entwicklungspsychologischer Sicht werden daher diese alterstypischen Affekte erklärt. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis werden Reaktionsmöglichkeiten und Verhaltensweisen für Erwachsene im Umgang mit kleinkindlichen Aggressionen erarbeitet.

Freitag, 12.11.2021 17.00 – 20 Uhr und 13.11.2021, 10.00 – 13.00 Uhr/ Bilderkraft e.V. Berlin/ 95,- Euro

Kultursensitivität als Grundlage pädagogischen Handelns – Verbundenheit und Autonomie

Die pädagogische Fachkraft begegnet im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit vielen Familien aus unterschiedlichen Kulturen. Jede Kultur hat ihre eigene Sozialisierung bezüglich Familie, Bildung und Erziehung. Dem der pädagogischen Arbeit einer Kindertageseinrichtung in Deutschland zu Grunde liegenden Bild vom Kind als von Geburt an autonomes Wesen steht oftmals im Gegensatz zu der Vorstellung anderer Kulturen. Diese Unterschiede zu verstehen ist Grundlage einer professionellen Haltung und der Zusammenarbeit mit Eltern. Das Kennenlernen der unterschiedlichen kulturellen Lebensgrundlagen ermöglicht einen wertschätzenden Umgang miteinander und kann Vorurteile minimieren.

Dieses interaktive Online-Seminar führt in die zwei kulturell bedingten und verschieden gelebten Grundbedürfnisse – Autonomie und Verbundenheit – ein, die die Basis einer kultursensitiven Pädagogik darstellen.

In dem Kurs lernst du etwas über die verschiedenen Familienkulturen, die durch den Autonomiegedanken auf der einen Seite und der Verbundenheit/ Zugehörigkeit auf der anderen Seite geprägt sind. Diese unterschiedliche Prägung wird im Verhalten der Kinder z.B. beim Spiel und in der Eingewöhnung deutlich und in der Zusammenarbeit mit den Eltern. Du erlangst einen veränderten Blickwinkel und erweiterst deine kulturelle Kompetenz.

Dauer: 2 1/2 Stunden

Termin: nach Absprache

Kosten: 300 Euro für max. 12 Teilnehmer (zzgl. 20 Euro pro Person ab 13 Teilnehmer/ max 20 Personen)

Wenn Kinder aus dem Rahmen fallen – Herausfordernde Kinder in herausfordernden Zeiten

Vom verständnisvollen Umgang mit Kindern, die uns besonders herausfordern

Pädagogische Fachkräfte orientieren sich in ihrer pädagogischen Arbeit an den individuellen Entwicklungsbedürfnissen von Kindern mit dem Ziel, deren Autonomie und Kompetenzen zu fördern. Das gelingt oft, aber nicht immer: denn immer wieder gibt es Kinder, die sich verweigern, schwierig, wütend, streitlustig, laut, impulsiv, zappelig aber auch träumerisch, in sich gekehrt, abwesend oder unsicher sind. Diese Kinder signalisieren besondere Bedürfnisse und fordern eine besondere Aufmerksamkeit.

Kinder, die „aus dem Rahmen fallen”, sind für viele eine pädagogische und persönliche Herausforderung: Sie bringen an Grenzen, machen ratlos, manchmal hilflos … Oftmals entsteht der Eindruck, mit dem bisherigen pädagogischen Repertoire nicht mehr weiter zu kommen.

In diesem Seminar haben die Teilnehmer/-innen die Gelegenheit, innezuhalten und einen verstehenden Zugang für das Verhalten des Kindes zu erarbeiten. Sie forschen gemeinsam nach möglichen guten Gründen, die oftmals in der Lebenssituation der Kinder zu finden sind. Darüber hinaus gilt es, mit Hilfe der Interaktionsanalyse das eigene pädagogische Handeln zu reflektieren und zu überprüfen. Auf Grundlage des systemischen Ansatzes wird überlegt, was die pädagogische Fachkraft selbst verändern kann, damit sich das Verhalten des Kindes verändert.

 

Freitag, 27.08.2021 17.00-20.00 und Samstag, 28.08.2021 10.00-13.00 Bilderkraft e.V. Berlin