In dieser Folge sprechen Annalena Röber und ich über eine Alltagssituation, die in vielen Kitas wahrscheinlich bekannt ist: den sogenannten Probierklecks.
Ein kleiner Klecks auf dem Teller und plötzlich geht es um viel mehr als nur ums Essen. Denn was passiert eigentlich, wenn ein Kind ganz klar Nein sagt und Erwachsene trotzdem darauf bestehen, dass es probiert?
Gemeinsam schauen wir genauer hin und sprechen darüber, warum das Erzwingen von Kostproben die Selbstbestimmung und körperliche Integrität von Kindern berührt. Wir hinterfragen pädagogische Vorstellungen, die vielleicht gut gemeint sind, aber Kinder in
Besonders spannend ist die Frage, was solche Situationen mit der Beziehung zwischen pädagogischer Fachkraft und Kind machen können.
Denn ein Kind, das Nein sagt, braucht nicht mehr Druck. Es braucht Erwachsene, die sein Nein wahrnehmen, ernst nehmen und respektieren.
In dieser Folge erfährst du:
- was hinter dem Probierklecks tatsächlich stecken kann und warum Partizipation auch am Esstisch beginnt
- wie adultistische Denkmuster unseren pädagogischen Alltag beeinflussen können
- welche Auswirkungen erzwungene Kostproben auf die Beziehungsebene haben
- was Selbstbestimmung und körperliche Integrität beim Essen bedeuten
- und wie pädagogische Strukturen verändert werden können, damit Kinder ihren eigenen Appetit wahrnehmen und selbst entscheiden dürfen.
Kinderschutz beginnt nicht erst bei großen oder offensichtlichen Grenzverletzungen. Er zeigt sich auch in den vielen kleinen Situationen des pädagogischen Alltags.
Viel Freude beim Zuhören.
Anja & Annalena
Infos zu Annalena findest du unter:
Instagram: @kinderschutz_info
https://kinderschutz-roeber.my.canva.site
Vielen Dank an Ronald Kah für die hier verwendete Musik: Grace
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