Podcast Episode 6: Augenhöhe statt Strafen

In diesem KitaTalk bin ich mit Kathrin Hohmann, Autorin des Buches „Augenhöhe statt Strafen“ (Herder, 2022) im Gespräch.

Wir kommen dahingehend überein, dass es für pädagogische Fachkräfte eine herausfordernde Aufgabe ist, die Kinder in ihren vielfältigen Emotionen und gelebten Konflikten zu begleiten. Den guten Grund hinter dem Verhalten eines Kindes zu erkennen ist dabei nicht immer ganz einfach und kann durchaus gerade im trubeligen Alltag zu Fehldeutungen führen. Kommt es dann zu disziplinierende Maßnahmen, die nicht zum Erfolg führen, stellt sich bei den Fachkräften leicht Verärgerung, Ratlosigkeit, Überforderung oder auch Resignation ein. Wir stellen uns die Frage, wie Alternativen aussehen könnten und breiten dabei unseren eigenen Erfahrungsschatz aus. Wichtig ist auch, herauszustallen, was unter Strafen im Allgemeinen zu verstehen ist und warum beispielsweise Belohnungen letztlich Strafen im Schafspelz sind. Ich wünsche viele Impulse für die Praxis.

Wenn du mehr über Kathrin erfahren möchtest: https://kathrinhohmann.de/

Katrin hat folgende Bücher geschrieben Augenhöhre statt Strafen (Herder, 2022) Kinder achtsam und bedürfnisorientiert begleiten (Herder, 2021) Gemeinsam durch die Wut (Edition Claus, 4. Auflage, 2023)

Im Gespräch wird kurz mein neustes Buch: Schätze finden statt Fehler suchen (Herder, 2023) benannt.

Podcast Episode 5: Wegschauen war gestern! – Was tun bei Übergriffigkeiten von päd. Fachkräften?

In diesem KitaTalk spreche ich mit Dietmar Sahrhage, Weiterbildner, Coach und Kinderschutzfachkraft, darüber, wie wir in Krippe, Kita und Großtagespflege damit umgehen können, wenn es im Team zu Übergriffigkeiten Kindern gegenüber kommt.

Er fächtert verschiedene Ebenen und Handlungsmöglichkeiten auf der Grundlage von §8a auf und verdeutlich die Verantwortlichkeit aller Beteiligten zum Wohl und Schutz des Kindes.

Kontaktdaten:

Dietmar Sahhage, www.disaco.de

Podcast – Episode 4: Auch Worte können weh tun!

In der heutigen Podcastfolge war ich mit Anke Elisabeth Ballmann zu folgenden Inhalten im Dialog:

  • Was versteht man unter seelischem Schmerz und wie wirkt diese psychische Gewalt im Vergleich zu körperlicher oder sexueller Gewalt?
  • Können wir uns als pädagogische Fachkraft überhaupt davon freisprechen, Kindern nicht auch schon seelischen Schmerz zugefügt zu haben?
  • Was kann ich tun, wenn ich dies bei mir selbst wahrnehme?
  • Wie kann ich handeln, wenn ich übergriffiges Verhalten bei einer Kollegin wahrnehme?
  • Wie kann ich damit umgehen, wenn Leitung und/oder Träger meine Beobachtungen herunterspielen und nichts unternehmen wollen?
  • Was kann ich als Pädagogische Fachkraft und als Team tun, um psychische Gewalt in der pädagogischen arbeit zu vermeiden?
  • Wie sieht so ein Schutzkonzept aus, dass die pädagogischen Fachkräfte mit einschließt?

Es war ein sehr interessantes Gespräch, das das Schweigen brechen möchte. Lasst uns zum Wohle der Kinder miteinander ins Gespräch kommen und das eigene pädagogische Handeln unter der biografischen Brille reflektieren – für eine gewaltfreie Kindheit.

Du möchtest mehr von und über Anke Elisabeth Ballmann erfahren: www.lernmeer

Ihr Buch „Seelenprügel“ ist im Kösel Verlag erschienen.

Auf www.stiftung-gewaltfreie-kindheit.de kannst Du die Arbeit der Stiftung jederzeit gerne mit Deiner Spende unterstützen.

Gewalt in Kitas – Ursachen und wie sich Gewalt verhindern lässt

Die Gewalt gegenüber Kindern in Kindertageseinrichtungen ist ein sehr ernstes Problem, das immer wieder in der Öffentlichkeit diskutiert und aktuell von den Medien aufgegriffen wird.

Ich habe lange überlegt, ob ich zu dem Thema auch noch Stellung beziehe. Aber mich erreichen einfach zuviele traurige und beunruhigende Nachrichten über Fachkräfte, die ihre Autorität und Macht benutzen und ihre Schützlinge seelischer, körperlicher und sexueller Gewalt aussetzen.

Da kann und darf ich nicht schweigen und versuche ersteinmal herauszufinden, warum es immer wieder zu solchen Übergriffen kommt. Abschließend erläutere ich, warum für mich in der Haltung, Selbstreflexion und im Ansatz der bedürfnisorientierten Pädagogik wichtige Lösungsansätze stecken, wirkungsvoll und langfristig das Verhalten Kindern gegenüber zu verändern.

Warum kommt es vielerorts verstärkt zu Übergriffen Kindern gegenüber?

Mangelnde Fachkenntnisse

Ein Grund für Gewalttaten gegenüber Kindern in Kitas kann das Fehlen von Fachkenntnissen und pädagogischem Wissen sein. Viele Fachkräfte in Kitas sind bedauerlicherweise nicht ausreichend geschult, wie sie bedürfnisorientiert, beziehungsvoll und gleichwürdig mit Kindern umgehen und Konflikte lösen können. Als Folge missbrauchen sie ihre Macht, um ihre Position zu stärken, sich durchzusetzen und Kinder zu disziplinieren.

Überforderung

Ein weiterer Grund könnte die Überforderung der Fachkräfte sein. Die Arbeit in einer Kita erfordert viel Geduld, Energie und Aufmerksamkeit. Die Verantwortung, auf eine Gruppe von Kindern aufzupassen und deren Bedürfnisse zu erfüllen, kann sehr anspruchsvoll sein. Wenn ein Fachkraft überfordert ist, kann dies viel leichter zu Frustration und Unzufriedenheit führen, was dann wiederum unangemessenes Verhalten gegenüber den Kindern zur Folge haben kann.

Persönliche Probleme

Wir alles sind Menschen und viele von uns haben ihre privaten und persönlichen Päckchen zu tragen. Persönliche Probleme wie Stress, finanzielle Probleme oder Beziehungsprobleme können sich durchaus auf die Arbeit von Fachkräften in Kitas auswirken. Wenn ein Fachkraft mit solchen Problemen zu kämpfen hat und daher mit den Gedanken viel zu sehr bei sich selbst ist, kann es schwieriger sein, auf die Bedürfnisse von Kindern einzugehen und auf diese zu achten.

Transgenerationale, Familiäre und Kulturelle Weitergabe von Haltungen und Werten

Die transgenerationale Weitergabe von Haltungen, Werten und Normen kann auch eine Rolle bei der Gewalt von Fachkräften gegenüber Kindern in Kitas spielen. Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass Personen, die in ihrer Kindheit selbst Gewalt oder Missbrauch erlebt haben, eher dazu neigen, Gewalt gegenüber anderen auszuüben, insbesondere gegenüber Kindern, wenn sie als Fachkräfte in Kitas arbeiten.Die Weitergabe von Haltungen, Werten und Normen kann auch dazu führen, dass bestimmte Formen von Gewalt oder Missbrauch als akzeptable oder sogar notwendige Formen der Disziplinierung oder Erziehung angesehen werden. Wenn Fachkräfte in Kitas beispielsweise aus einer Kultur stammen, in der körperliche Bestrafung als angemessene Methode zur Erziehung von Kindern angesehen wird, können sie diese Überzeugungen und Praktiken in ihre Arbeit einbringen, ohne sich bewusst zu sein, dass dies schädlich und unangemessen ist.

Es gibt also viele Gründe, warum es immer wieder zu Gewalt von Fachkräften gegenüber Kindern in Kitas kommt. Es ist wichtig, dass Eltern, Arbeitgeber und Gesetzgeber Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass Kinder in Kindertageseinrichtungen geschützt sind. Dazu gehören Schulungen für Fachkräfte, klare Regeln und Richtlinien für die Arbeit in Kitas, eine verbesserte Überwachung und Kontrolle sowie die Verpflichtung, die Kinderrechte zu respektieren und zu schützen. Nur so kann die Gewalt gegenüber Kindern in Kitas effektiv verhindert werden.

Unreflektierter Adultismus

Der Adultismus spielt ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Gewalt von Fachkräften gegenüber Kindern in Kitas. Adultismus bezieht sich auf eine systematische Unterdrückung von Kindern und Jugendlichen aufgrund ihrer geringeren Macht und ihres Status als „nicht-erwachsene“ Mitglieder der Gesellschaft.

Adultismus manifestiert sich in vielen verschiedenen Formen, einschließlich der Überbetonung der Autorität von Erwachsenen, dem Mangel an Beteiligung von Kindern an Entscheidungsprozessen, der Verharmlosung von Kindern und Jugendlichen und der Normalisierung von Gewalt gegenüber Kindern.

In einer Kita kann Adultismus dazu führen, dass Fachkräfte ihre Autorität über Kinder missbrauchen und sich nicht an die Bedürfnisse und Rechte der Kinder halten. Es kann auch dazu führen, dass Fachkräfte Gewalt als akzeptable Form der Disziplinierung betrachten und sich nicht auf die Bedürfnisse und Perspektiven der Kinder einstellen.

Der Fachkräftemangel als Ursache

Der Fachkräftemangel kann eine Rolle bei der Gewalt von Fachkräften gegenüber Kindern in Kitas spielen. Wenn es nicht genügend qualifizierte und geschulte Fachkräfte gibt, kann dies zu einer höheren Belastung und Überforderung der vorhandenen Mitarbeiter führen. Infolgedessen kann es schwieriger sein, auf die Bedürfnisse und das Verhalten der Kinder angemessen zu reagieren und Konflikte friedlich zu lösen. Dies kann dazu führen, dass Fachkräfte ihre Macht missbrauchen und sich unangemessen verhalten, um ihre Autorität zu stärken.

Ein weiterer Aspekt des Fachkräftemangels ist, dass es schwieriger sein kann, geeignete Mitarbeiter für die Arbeit in Kitas zu finden. In einigen Fällen können unqualifizierte oder unerfahrene Mitarbeiter eingestellt werden, um offene Stellen zu besetzen, was zu einem höheren Risiko für Fehlverhalten und Missbrauch führen kann.

Fehlende Feedbackkultur im Team

Die fehlende Feedbackkultur im Team kann auch eine Rolle bei der Gewalt von Fachkräften gegenüber Kindern in Kitas spielen. Wenn es keine offene Kommunikation und kein konstruktives Feedback zwischen den Teammitgliedern gibt, kann dies dazu führen, dass Fachkräfte sich isoliert und nicht unterstützt fühlen. Dies kann zu einer höheren Belastung und Überforderung führen, was wiederum zu einem höheren Risiko für unangemessenes Verhalten und Gewalt gegenüber Kindern führen kann.

Wenn Fachkräfte sich nicht sicher fühlen, ihre Bedenken oder Probleme mit anderen Teammitgliedern teilen zukönnen, fühlen sie sich nicht selten dazu gezwungen , allein zu handeln und ihre Autorität auf eine unangemessene Weise zu nutzen. anjacantzler@t-online.de

Auf die Haltung kommt es an

Es ist wichtig zu betonen, dass keiner der vorausgegangenen Punkte als Entschuldigung für Gewalt und Missbrauch in Kitas dienen darf und sollte.

Die Haltung der Fachkräfte in der Kita spielt eine entscheidende Rolle bei der Vermeidung von Gewalt an Kindern. Es geht dabei darum, wie Fachkräfte grundsätzlich über Kinder denken, wie sie ihre Rolle als Pädagog*innen verstehen und wie sie ihre Beziehung zu den Kindern gestalten.

Eine gewaltfreie Haltung setzt voraus, dass Fachkräfte sich bewusst machen, dass Kinder eigene Persönlichkeiten und Bedürfnisse haben, die von Erwachsenen respektiert werden müssen. Fachkräfte müssen ihre eigene Autorität in Frage stellen und anerkennen, dass Kinder auch eigene Vorstellungen haben und eine Stimme haben sollten, um an Entscheidungen beteiligt zu werden. Eine gewaltfreie Haltung bedeutet auch, dass Fachkräfte Kinder auf Augenhöhe begegnen und ihnen mit Respekt und Wertschätzung begegnen.

Es ist wichtig zu betonen, dass die Haltung der Fachkräfte nicht nur Auswirkungen auf die direkte Arbeit mit den Kindern hat, sondern auch auf die Zusammenarbeit im Team und auf die Qualität der pädagogischen Arbeit insgesamt. Eine positive und respektvolle Haltung gegenüber Kindern fördert eine gute Arbeitsatmosphäre im Team und kann dazu beitragen, dass Missstände oder Probleme offen angesprochen und gemeinsam gelöst werden können.

Biografische Selbstreflexion führt zur Gewaltvermeidung

Die biografische Selbstreflexion ist ein wichtiger Aspekt, um Gewalt durch Fachkräfte an Kindern zu verhindern. Es geht dabei darum, dass Pädagog*innen sich bewusst machen, wie ihre eigene Kindheit und ihre Erfahrungen sie als Erwachsene prägen und wie sich das auf ihre Arbeit mit Kindern auswirken kann.

Oftmals sind die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse als Kind tief in uns verwurzelt und beeinflussen unbewusst unser Handeln. Das kann sowohl positiv als auch negativ sein. Wenn Pädagog*innen sich ihrer eigenen Erfahrungen und Erlebnisse bewusst sind, können sie ihre eigene Haltung und ihr Handeln reflektieren und gegebenenfalls anpassen.

Eine biografische Selbstreflexion kann dazu beitragen, dass Pädagog*innen sich ihrer eigenen Vorurteile, Ängste und Unsicherheiten bewusst werden und diese gezielt angehen. Sie können ihre eigene Reaktion auf bestimmte Situationen überdenken und alternative Handlungsmöglichkeiten entwickeln, die den Bedürfnissen der Kinder besser gerecht werden.

Eine biografische Selbstreflexion kann jedoch auch dazu beitragen, dass Pädagog*innen sich ihrer eigenen Ressourcen und Stärken bewusst werden und diese gezielt in ihrer Arbeit mit den Kindern einsetzen. Sie können ihre eigenen Erfahrungen nutzen, um empathischer und verständnisvoller auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Die Bedürfnisorientierte Pädagogik als wichtiger Schlüssel

Die bedürfnisorientierte Pädagogik ist in der Arbeit mit Kindern in Kitas von großer Bedeutung, da sie dazu beiträgt, die Bedürfnisse und Perspektiven der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen und eine sichere, unterstützende Umgebung zu schaffen, die ihre gesunde Entwicklung und ihr Wohlbefinden fördert.

Eine bedürfnisorientierte Pädagogik bezieht sich auf eine pädagogische Herangehensweise, die die Bedürfnisse und Perspektiven der Kinder in den Mittelpunkt stellt und sich bemüht, ihre emotionalen, sozialen und kognitiven Bedürfnisse zu erfüllen. Es geht darum, eine Beziehung auf Augenhöhe zwischen Erwachsenen und Kindern zu schaffen, in der Erwachsene respektvoll auf die Bedürfnisse und Perspektiven der Kinder eingehen und sie dabei unterstützen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Fähigkeiten und Stärken zu entwickeln.

Eine bedürfnisorientierte Pädagogik kann dazu beitragen, die Gewalt von Fachkräften gegenüber Kindern in Kitas zu reduzieren, da sie ein Umfeld schafft, in dem Kinder sich sicher, unterstützt und respektiert fühlen. Indem sie ihre Bedürfnisse und Perspektiven berücksichtigt, können Fachkräfte ihre Herangehensweise an die Arbeit mit Kindern anpassen und sicherstellen, dass sie den Bedürfnissen jedes Kindes gerecht werden.

Darüber hinaus kann die bedürfnisorientierte Pädagogik dazu beitragen, die Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder zu fördern, indem sie ihre emotionale und soziale Kompetenz stärkt, ihre Selbstwahrnehmung verbessert und ihnen ermöglicht, ihr Potenzial auszuschöpfen. Sie schafft eine Umgebung, die die Kreativität, Neugierde und den Entdeckungsgeist der Kinder unterstützt und ihnen ermöglicht, ihre eigenen Interessen und Fähigkeiten zu erkunden und zu entwickeln.

Zusammenfassend ist die bedürfnisorientierte Pädagogik in der Arbeit mit Kindern in Kitas von großer Bedeutung. Sie unterstützt die gesunde Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder, indem sie ihre Bedürfnisse und Perspektiven in den Mittelpunkt stellt und eine sichere, unterstützende Umgebung schafft. Sie trägt dazu bei, die Gewalt von Fachkräften gegenüber Kindern zu reduzieren und eine respektvolle, unterstützende Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern zu fördern.

Eine gewaltfreie Haltung muss jedoch nicht nur als individuelle Einstellung verstanden werden, sondern sollte auch durch die Strukturen und die Organisation in der Kita unterstützt werden. Eine bedürfnisorientierte Pädagogik, eine angemessene Personalausstattung, die Bereitschaft zur biografischen Selbstreflexion und eine offene Feedbackkultur sind wichtige Faktoren, die dazu beitragen können, eine gewaltfreie Haltung zu fördern und zu stärken.

Es lohnt, darüber im Rahmen der Kinderschutzkonzepte, die gerade vielerorts entwickelt werden, für sich selbst und gemeinsam im Team nachzudenken.

Setz dich ein für eine gewaltfreie, bedürfnisorientierte und beziehungsstarke Kindheit und sei Teil der Veränderung

Deine Anja

Veranstaltungshinweis: Fachtag zur Gewaltfreien Erziehung

An dieser Stelle möchte ich dich noch auf den Berliner Fachtag zur Gewaltfreien Erziehung am 30.04.2023 aufmerksam machen. Dort werde ich als Referentin gemeinsam mit Lea Wedewardt, Inke Hummel, Sebastian Lisowski, Denise Nobis und Aida S. Rodrigues verschiedene Vorträge und workshops anbieten.

Hier erhälst du weitere Infos und kannst dich entsprechend anmelden.

Weitere Blogartikel zum Kinderschutz:

KitaTalks zum Thema: Kinderschutz

Podcast – Episode 3: Gewaltfrei führen – die Führungskraft als wichtiges Vorbild mit Barbara Leitner

In der heutigen Podcastfolge habe ich Barbara Leitner – Prozessbegleiterin, Trainerin, Coach und Autorin – zu Gast. Ich spreche mit ihr über das Thema Gewaltfreie Kommunikation und über die Bedeutung der Führungskraft für eine gewaltfreie Erziehung.

Barbara erzählt uns, was sie unter „Gewaltfreiheit“ versteht und warum nicht nur die Kitaleitung sondern auch jede Fachkraft auf ihre Art und Weise ebenso eine Führungskraft ist. Einen wichtigen Teil nehmen neben der Fachkraft und der Führungskraft außerdem die Eltern ein.

Dabei stellt Barbara die These auf, dass Gewaltfreiheit in einer Person selbst – und zwar im Bewusstwerden – beginnt. Es spielt vor allem eine Rolle, wie man mit sich selbst spricht, wie man sich körperlich begegnet und die eigene Denkweise. Außerdem begegnen uns immer wieder alte Muster, wie das Verhältnis zur Macht. Der bewusste Umgang mit der eigenen Macht ist davon abhängig wie man selbst geprägt wurde.

Weitere Themen sind außerdem die Fehlannahmen zur Gewaltfreien Kommunikation und die Gleichwürdigkeit.

Barbara erzählt sehr lebendig von ihrer eigenen Zusammenarbeit und Erfahrung mit Leitungs- und Fachkräften, woraus wir viele Anregungen für unsere Teamarbeit bekommen können.

Hier erfährst du mehr über Barbara Leitner: https://gfk-in-kita-und-schule.de/