Seit letzem Jahr geister das Wort „Krippenlüge“ durch die Medienlandschaft und löst eine Debatte aus, die mich seit Jahrzehnten begleitet: zunächst als Kita-Leitung, seit über 20 Jahren als Weiterbildnerin und jetzt mal wieder ganz aktuell. Schauen wir mal genauer hin. Auslöser ist dieses Mal ein Buch mit dem gleichlautenden Tite. Ein Buch deren Autorinnen einerseits auf reale Missstände in der frühkindlichen Betreuung aufmerksam machen und denen zugleich wichtig ist, aufzuzeigen, wie Qualität in Krippen und Kitas aussehen kann. Dieses Anliegen ist wichtig und notwendig. Dennoch entfaltet bereits der o.g. Titel eine enorme Wirkung und führt zu Diskussionen, die widerum wenig der Steigerung von Qualität dienlich sind.
Was hier in bester Absicht geschrieben wurde, öffnet zugleich eine alte und längst überholte argumentative Tür. Sobald von einer „Lüge“ gesprochen wird, verlassen wir den Raum der differenzierten Qualitätsdebatte und betreten eine moralisch aufgeladene Grundsatzdiskussion über frühe Betreuung an sich. Das ist m. E. diffamierend und populistisch zugleich.
Die Wiederkehr alter Narrative
Die Diskussion an sich ist nicht neu. Bereits während meiner Zeit als Leitung einer Kindertageseinrichtung, die Kinder unter drei Jahren betreut hat, kämpfte ich gegen Windmühlen. Die Einstellung Kinder unter drei haben nichts in der außerfamiliären Betreuung verloren, hielt sich hartnäckig. Mit der Einführung des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab drei Jahren – und später auch für unter Dreijährige – wurde es nicht einfacher. Es meldeten sich kritische Stimmen. Besonders prägend war Dr. Rainer Böhm, Kinderarzt und ehemaliger Leiter des Sozialpädiatrischen Zentrums Bethel. Er vertrat öffentlich die These, Kinder unter drei gehörten zur Mutter, institutionelle Betreuung schade per se ihrer Entwicklung.
Gestützt auf selektiv ausgewählte Studien wurden daraus scheinbar eindeutige Schlussfolgerungen gezogen. Differenzierungen – etwa zwischen schlechter und guter Qualität, zwischen institutionellen Rahmenbedingungen und professioneller Beziehungsarbeit – blieben häufig aus. Die Wirkung war enorm: Eltern wurden verunsichert, Fachkräfte delegitimiert, Kitas pauschal problematisiert.
Die unsichtbaren Folgen für Familien
Besonders betroffen waren – und sind – Mütter. Die Botschaft war klar, wenn auch selten offen ausgesprochen: Wer sein Kind früh in Betreuung gibt, handelt gegen dessen Wohl. Das schlechte Gewissen wurde zum ständigen Begleiter. Dabei wurde komplett ausgeblendet, wie vielfältig familiäre Lebensrealitäten heute sind. Erwerbstätigkeit ist für viele keine Option, sondern Notwendigkeit. Alleinerziehende, Familien in belastenden Lebenslagen, Eltern mit prekären Arbeitsbedingungen – sie alle sind auf verlässliche Betreuung angewiesen. Ich selbst habe mit den unterschiedlichsten Familien zusammen gearbeit in dieser Zeit und viel erlebt und dazu gelernt. Eine moralische Abwertung dieser Realität hilft niemandem, am wenigsten den Kindern.
Wenn Kritik alte Rollenbilder bedient
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Denn diese Debatten greifen tief verwurzelte Rollenbilder auf: die Mutter zu Hause, das kleine Kind ausschließlich in der Familie, institutionelle Betreuung als notwendiges Übel. Diese Narrative wirken manchmal sogar unbewusst in uns selbst. Fachkräfte müssen sich daher bewusst machen: Wo erwische ich mich bei dem Gedanken, dass ein Kind „eigentlich noch nicht in die Krippe gehört“? Diese Haltung beeinflusst die Qualität der Beziehung, die Kinder erleben.
Kitas zwischen Anspruch und Abwertung
Wir als Kitas mit Betreuungsangeboten für unter Dreijährige standen gemeinsam mit den Familien im Gegenwind dieser Debatte. Einerseits wuchs der gesellschaftliche Bedarf, andererseits wurde unsere Arbeit grundsätzlich infrage gestellt. Statt Anerkennung für hochkomplexe Beziehungsarbeit erlebten viele Fachkräfte Rechtfertigungsdruck, Misstrauen und strukturelle Überlastung. Das schürrte bei vielen meiner Kolleg:innen Selbstzweifel.
Dabei wissen wir aus Entwicklungspsychologie und Bindungsforschung längst: Nicht der Ort entscheidet über das Wohl des Kindes, sondern die Qualität der Beziehungen. Kinder können auch außerhalb der Herkunftsfamilie sichere Bindungen aufbauen – wenn Fachkräfte Zeit, Fachwissen, Kontinuität und unterstützende Rahmenbedingungen haben.
Was Bindungsforschung wirklich sagt
Ein zentraler Bezugspunkt für diese Debatte bietet m.E. das Buch „Wieviel Mutter braucht das Kind?“ der renommierten Entwicklungs- und Bindungsforscherin Lieselotte Ahnert. Ihre Forschung wird in öffentlichen Diskussionen häufig verkürzt oder einseitig zitiert – dabei liefert sie gerade keine einfachen Antworten im Sinne eines Entweder-oder. Ahnert macht deutlich: Bindung ist grundlegend für die gesunde Entwicklung von Kindern, insbesondere in den ersten Lebensjahren. Die Beziehung zu den Eltern – häufig zur Mutter, zunehmend aber auch zu Vätern und anderen Bezugspersonen – bildet die emotionale Basis, von der aus Kinder ihre Umwelt erkunden. Entscheidend ist jedoch nicht die dauerhafte physische Anwesenheit einer einzelnen Person, sondern die Qualität der Beziehung: Feinfühligkeit, Verlässlichkeit und emotionale Erreichbarkeit. Zugleich widerspricht Ahnert ausdrücklich der Vorstellung, Bindung sei ausschließlich an die Mutter gebunden. Kinder sind entwicklungspsychologisch in der Lage, mehrere sichere Bindungen aufzubauen – innerhalb der Familie ebenso wie zu außerfamiliären Bezugspersonen. Historisch und kulturvergleichend zeigt sie, dass Fürsorge schon immer geteilt war. Das Ideal der allein zuständigen Mutter ist weniger biologisches Gesetz als gesellschaftliches Konstrukt.
In Bezug auf Krippenbetreuung vertritt Ahnert eine differenzierte Position: Außerfamiliäre Betreuung gefährdet die Eltern-Kind-Bindung und die Entwicklung der Kinder nicht grundsätzlich. Risiken entstehen dort, wo die Qualität der Rahmenbedingungen nicht stimmt – etwa bei zu großen Gruppen, instabilen Bezugssystemen, fehlender Eingewöhnung oder überlasteten Fachkräften. Auch Trennungsstress ordnet Ahnert fachlich ein: Stressreaktionen bei jungen Kindern führen nicht automatisch zu Schädigung des Kindes, sie sind Ausdruck eines Bewältigungs- und Anpassungsprozesses. Entscheidend ist, wie dieser Prozess begleitet wird – u.a. durch feinfühlige Eltern, verlässliche Fachkräfte und tragfähige Beziehungen.
Damit liefert Ahnert eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für eine sachliche Debatte: Nicht die Frage „Krippe oder Familie?“ ist entscheidend, sondern die Qualität der Beziehungen und Bedingungen, unter denen Kinder aufwachsen.
Was wir eigentlich schon lange wissen
Bereits 2008 erschien übrigens im Beltz Verlag das Buch „Krippen: Wie frühe Betreuung gelingt – Fundierter Rat zu einem umstrittenen Thema“. Schon der Untertitel macht deutlich: Die Debatte um frühe Betreuung war bereits damals emotional aufgeladen – und wurde zugleich fachlich gut bearbeitet.
Das Buch bündelt entwicklungspsychologische, bindungstheoretische und pädagogische Erkenntnisse und kommt zu einem klaren Ergebnis: Frühe außerfamiliäre Betreuung ist weder per se schädlich noch automatisch förderlich. Entscheidend ist die Qualität der Bedingungen. Zentral hervorgehoben werden genau jene Faktoren, die auch heute noch den Kern guter Krippenarbeit ausmachen:
stabile Bezugssysteme und verlässliche Beziehungen,
ausreichend Zeit für Eingewöhnung und Übergänge,
kleine Gruppen und günstige Fachkraft-Kind-Relationen,
gut qualifizierte Fachkräfte mit bindungsbezogenem Wissen,
sowie eine enge, wertschätzende Zusammenarbeit mit Familien.
Das Buch macht deutlich, dass Kinder in Krippen Bindungssicherheit entwickeln können, wenn Fachkräfte emotional verfügbar sind und institutionelle Abläufe sich am kindlichen Bedürfnis nach Schutz, Orientierung und Beziehung ausrichten. Rückblickend wirkt das Buch fast ernüchternd aktuell. Denn vieles von dem, was dort vor über 15 Jahren beschrieben wurde, gilt unverändert. Nicht, weil die Forschung stehen geblieben wäre, sondern weil die politischen und strukturellen Konsequenzen bis heute nur unzureichend gezogen wurden.
Und wieder von vorn
Heute, viele Jahre später, erleben wir erneut dieselbe Dynamik. Wieder geistert das Schlagwort von der „Krippenlüge“ durch Medien und Feuilletons, wieder werden Eltern verunsichert, wieder geraten Fachkräfte unter Druck. Denn nicht selten, bleiben die Lesenden an der Schlagzeile hängen. Es bleibt ein fader Beigeschmack. Suggeriert das Wort „Lüge“ wieder einmal, dass hier etwas vorgegaukelt wurde. Was nicht gesehen wird, sind die Krippen, Kitas und Kindertagespflegestellen, die eine hervorragende und bedürfnisorientierte Arbeit leisten.
Für mich bleibt daher immer wieder die entscheidende Frage bleibt: Warum reden wir so beharrlich darüber, ob Krippe grundsätzlich gut oder schlecht ist. Warum kommen wir nicht endlich ins Handeln und konzentrieren uns darum, wie Krippe aussehen kann und muss? Warum orientieren wir uns nicht endlich an den Krippen, Kitas und Kindertagespflegestellen, die zeigen, dass es kindgerecht und beziehungsorientiert geht?
Wenn Reformen Qualität gefährden
Besonders problematisch wird diese Debatte im Kontext des aktuellen Referentenentwurfs zur bevorstehenden KiBiz-Reform hier in NRW. In anderen Bundesländern sind es nicht weniger problematisch aus. Statt die bekannten strukturellen Defizite konsequent anzugehen, droht hier eine weitere Aushöhlung der Qualität in Krippe, Kita und Kindertagespflege. Anstatt eine verlässliche Basis für Beziehungsarbeit zu schaffen – durch bessere Fachkraft-Kind-Schlüssel, ausreichend Zeit für Eingewöhnung, Reflexion sowie Vor- und Nachbereitung – werden erneut Stellschrauben in Richtung Flexibilisierung und Kostendämpfung gedreht. Was politisch als pragmatische Lösung erscheint, bedeutet im pädagogischen Alltag oft: weniger Zeit für Beziehung, höhere Belastung für Fachkräfte und damit weniger Sicherheit für Kinder. Gerade für die jüngsten Kinder ist jedoch fachlich unstrittig: Bildung beginnt mit Beziehung. Wird diese Grundlage geschwächt, verliert frühe Bildung ihren Kern.
Qualität ist kein Zufall
Qualität in der frühen Bildung entsteht nicht durch Appelle, sondern durch Professionalität und reflektierte Haltung. Sie braucht Fachkräfte, die Signale lesen, Bindung und Exploration zusammendenken und sich selbst kritisch hinterfragen.
Haltung und Reflexion gehören zusammen: Wer die eigenen inneren Bilder kennt, kann sie prüfen, verändern und so Kindern, Eltern und Kolleg:innen wirkliche Sicherheit bieten. Kinder in guten Händen Kinder müssen in guten Händen aufwachsen. Diese Hände können Eltern gehören. Und sie können Fachkräften gehören. Beides schließt sich nicht aus.
Damit Krippe und Kita tatsächlich sichere Orte werden, braucht es Mut – Mut, Strukturen, Prozesse und Haltung konsequent auf die kindlichen Bedürfnisse auszurichten.
Was wir wissen – und was daraus folgt
Wenn wir die Erkenntnisse aus Bindungsforschung, Ahnerts Arbeiten, dem Beltz-Buch von 2008 und der aktuellen Debatte zusammenführen, zeigt sich ein klares Bild:
Bindung ist zentral – aber nicht exklusiv. Kinder brauchen verlässliche Beziehungen – in der Familie und außerhalb. Qualität entscheidet über Erfolg oder Risiko. Schlechte Rahmenbedingungen, nicht die Krippe, gefährden Kinder.
Debatten über „Krippenlügen“ verschieben den Fokus. Sie verunsichern Eltern, setzen Fachkräfte unter Druck und bedienen alte Rollenbilder.
Die Reflexion der eigenen Haltung ist entscheidend. Fachkräfte müssen sich selbst hinterfragen, um unbewusste Vorurteile und tradierte Überzeugungen zu erkennen. Politik und Strukturen sind entscheidend. Bildung beginnt mit Beziehung – und die braucht strukturelle Sicherheit.
Mein Fazit
Wir wissen, wie frühe Betreuung gelingen kann, was Kinder brauchen, um Bindung, Sicherheit und Entwicklungsimpulse zu erfahren. Und wir wissen, welche Bedingungen Fachkräfte brauchen, um diese Qualität zu ermöglichen.
Die zentrale Aufgabe besteht nun darin, nicht immer wieder dieselben Grundsatzdiskussionen zu führen, sondern:
die bekannten fachlichen Leitplanken konsequent umzusetzen,
die eigene Haltung kritisch zu reflektieren,
und strukturelle Bedingungen zu schaffen, die Beziehung und Bildung in den Mittelpunkt stellen.
Es geht nicht um ein Entweder-oder zwischen Familie und Kindertagesbetreuung. Es geht darum, dass Kinder in guten Händen aufwachsen – überall, wo sie sind.
Erst dann endet die Endlosschleife der Debatten, und die Arbeit in Krippe, Kita und Kindertagespflege kann endlich das sein, was sie sein sollte: ein verlässlicher, sicherer und förderlicher Ort für alle Kinder.
Manchmal frage ich mich: Für wen wird in diesem Land eigentlich Politik gemacht? Für die Kinder sicher nicht. Nicht, wenn man sich ansieht, wie derzeit in Nordrhein-Westfalen an der KiBiz-Reform gebastelt wird – hinter verschlossenen Türen, ohne dass Eltern, Fachkräfte oder Expert:innen wirklich einbezogen werden.
Kitas am Limit – Kinder vor verschlossenen Türen
Fachkräfte arbeiten am Limit, kämpfen gegen Personalmangel, überfüllte Gruppen und eine Unterfinanzierung, die ihnen die Luft abschnürt. Und in anderen Orten genau das Geenteil- hier gibt es auf einmal zu wenige Kinder. Plätze bleiben frei. es drohen Gruppenschließungen und Entlassungen. Misswirtschaft auf ganzer Linie. Statt bei letzteren den Personalschlüssel zu erhöhen oder die Gruppen zu verkleinern, werden ganze Gruppen oder sogar komplette Kitas geschlossen. Gleichzeitig wird der Kindertagespflege vielerorts die Grundlage entzogen – jene flexible Form der Betreuung, die oft genau dort einspringt, wo Kitas überlastet sind oder fehlen.
Kinder – eine schutzlose Minderheit
Kinder sind die schwächste, aber wichtigste Minderheit unserer Gesellschaft. Sie haben keine Lobby. Sie können ihre Stimme noch nicht erheben, sie können nicht protestieren. Und genau deshalb müssen wir Erwachsenen dafür sorgen, dass ihre Rechte geschützt werden. Aladin El-Mafaalani beschreibt in seinem Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz“, wie Kinder in einer alternden Gesellschaft immer weniger gesehen werden und politische Entscheidungen von den Interessen der Erwachsenen geprägt werden. Er fordert einen Minderheitenschutz für Kinder – und damit eine Politik, die sie ernst nimmt.
Bundespolitik: Ansprüche der Familien runterfahren?
Parallel zu den Herausforderungen in NRW fordert die Bundesministerin Prien, die Ansprüche der Familien an die Kinderbetreuung zu reduzieren. Es geht nicht um Qualität sondern um Quantität. Betreuung und Bildung werden nicht gestärkt, sondern beschnitten. Fachkräfte sehen sich weiter überlastet, während Eltern auf Unterstützung verzichten sollen. Und auf wessen Rücken wird das ausgetragen? Auf dem der Kinder. Kinder verlieren so immer weiter wertvolle Chancen für frühkindliche Förderung.
Aufwachsen in Würde ist ein Recht
Kinder haben ein Recht auf Bildung, auf Förderung und auf eine Betreuung, die ihre Entwicklung unterstützt. Familien haben ein Recht auf auf verlässliche Strukturen und Entlastung. Fachkräfte haben ein Recht auf Wertschätzung, faire Bezahlung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Wenn wir weiterhin die Qualität der Betreuung beschneiden, Gruppen vergrößern, Kitas schließen und die Kindertagespflege aushöhlen, dann ist das ein System, das Kinder und Familien im Stich lässt.
Jetzt aktiv werden
Wir dürfen nicht schweigen. Jede:r von uns kann etwas tun:
Engagiert euch in den Fachkräfteverbänden der einzelnen Länder, unterstützt den Austausch, bringt eure Expertise ein.
Schreibt offene Briefe an Politiker:innen, fordert Transparenz, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Investitionen in die Bildung unserer Kinder.
Beteiligt euch an offenen Anhörungen und geht zu Ausschusssitzungen auf kommunaler Ebene.
Teilt eure Erfahrungen und Geschichten, macht deutlich: Die Politik darf Kinder, Eltern und Fachkräfte nicht länger ignorieren.
Aufwachsen in Würde darf kein Privileg sein. Es ist ein Recht – ein Recht, das wir verteidigen müssen, bevor es zu spät ist.
Eure Anja
Quellen:
El-Mafaalani, Aladin: Kinder – Minderheit ohne Schutz. Kiepenheuer & Witsch, 2025.
Der Dunning-Kruger-Effekt und seine Bedeutung im Umgang mit pädagogischem Populismus
In bildungspolitischen Debatten, auf Elternabenden oder in sozialen Netzwerken tauchen sie immer wieder auf: einfache Lösungen für komplexe pädagogische Fragen. Sätze wie „Früher hat das doch auch funktioniert“, „Kinder brauchen nur klare Regeln und Grenzen“ oder „Inklusion kann doch gar nicht klappen“ prägen viele Diskussionen. Was auf den ersten Blick wie gesunder Menschenverstand klingt, entpuppt sich oft als Ausdruck eines größeren Problems: pädagogischer Populismus. Und dieser wiederum lässt sich durch ein bekanntes psychologisches Phänomen besser verstehen – den Dunning-Kruger-Effekt.
Was ist der Dunning-Kruger-Effekt?
Der Dunning-Kruger-Effekt beschreibt eine Verzerrung der Wahrnehmung, bei der Menschen mit weniger Kompetenz oder begrenzterem Wissen dazu neigen, ihre Fähigkeiten und Möglichkeiten zu überschätzen. Gleichzeitig neigen Personen mit einem umfangreicheren Expert:innenwissen dazu, ihre Kenntnisse eher zu unterschätzen. Das rührt oftmals daher, dass diese Personen sich der Komplexität eines Themas bewusst sind. Sie wissen, dass sie nicht alles wissen können.
Dieses Missverhältnis zwischen tatsächlicher und wahrgenommener Kompetenz lässt sich in vier Phasen beschreiben:
Die vier Phasen des Dunning-Kruger-Effekts:
Gipfel der Selbstüberschätzung („Mount Stupid“): Die Person zeichnet sich durch wenig Wissen und viel Selbstbewusstsein aus. Sie glaubt, die Lösung bereits zu kennen – und äußert sich entsprechend lautstark und überzeugt.
Tal der Verzweiflung: In dieser Phase tauchen zunehmend Zweifel tauchen auf, weil Widersprüche oder komplexe Zusammenhänge erkennbar werden. Das Selbstvertrauen bezüglich des tatsächlichen Wissens sinkt rapide.
Pfad der Erleuchtung: Mit wachsendem Wissen wächst auch die Demut. Die Person erkennt, dass es nicht nur den einen Weg bzw. die eine Lösung gibt.
Plateau der Nachhaltigkeit/ Kompetenz: Die Person hat sich eine echte und umfassende Expertise angeeignet. Sie ist geprägt von einem realistischen Selbstbild, der gründlichen Differenzierungsfähigkeit und fachlicher Tiefe.
Pädagogischer Populismus trifft Dunning-Kruger
In vielen Bildungsdebatten zeigt sich dieser Dunning-Kruger-Effekt zunehmend und wird aus den unterschiedlichsten Richtungen gespeist und bedient: Im pädagogischen Alltag zeigt sich dies bei Menschen mit wenig pädagogischem Fachwissen oder ohne Einblick in aktuelle wissenschaftliche Diskurse, die trotzdem besonders überzeugt auftreten und auf ihren Standpunkten beharren. Dies geschieht oftmals, weil ihnen die Tiefe und Vielschichtigkeit der pädagogischer Prozesse schlichtweg nicht bekannt bzw. nicht bewusst ist.
Beispiele:
Ein Elternteil findet es völlig in Ordnung, mit einem Kind auch mal laut zu schimpfen, weil „das ihm selbst ja auch nicht geschadet hat.“.
Politiker*innen fordern „mehr Grenzen und Regeln, weniger Kuschelpädagogik“, ohne empirische Belege.
Medien greifen einzelne Extremfälle auf und stilisieren sie zu allgemeinen Wahrheiten.
In all diesen Fällen wird pädagogische Komplexität durch vermeintlich klare, einfache Aussagen ersetzt – oft verbunden mit Emotionen, Moral und nostalgischen Rückblicken.
Und warum fällt es Fachkräften schwer, dagegenzuhalten?
Es ist oftmals so schwer etwas dagegegn zu halten, weil gute Pädagogik selten einfache Antworten hat. Wer sich mit Bildung, Lernen, Entwicklung, Differenzierung und Inklusion beschäftigt, weiß, dass pädagogische Entscheidungen fast immer Kontexte, Perspektiven und Widersprüche berücksichtigen müssen. Diese vorsichtige, differenzierte Haltung wirkt im öffentlichen Diskurs jedoch oft zögerlich und unklar – und wird leicht übertönt.
Als Fachkraft sagen wir dann Dinge wie:
„Das kommt auf den Einzelfall an.“
„Dazu gibt es keine eindeutige Antwort.“
„Wir müssen verschiedene Perspektiven betrachten.“
Solche Sätze sind fachlich korrekt – aber in einer lauten Debattenkultur schwer zu vermitteln.
Was hilft gegen pädagogischen Populismus?
Bildung und Aufklärung: Mut, die eigene Fachlichkeit öffentlich sichtbarer und hörbarer zu machen. Es geht darum, die evidenzbasierten Argumente möglichst verständlich und nachvollziehbar zu kommunizieren, ohne überheblich zu wirken.
Medienkompetenz stärken: Es gilt Meinung von Fachwissen zu unterscheiden und gerade in komplexen Fachfragen nachfragen, wenn das Gegenüber es sich allzu einfach macht.
Mut zur Differenzierung: Auch in schwierigen Diskussionen gilt es Haltung zeigen. Die Kunst besteht darin zuzuhören, Gemeinsamkeiten herauszustellen – ohne sich auf populistische Vereinfachungen einzulassen.
Empathie mitdenken: Der Dunning-Kruger-Effekt ist kein Beweis für Dummheit, sondern ein Hinweis auf unbewusste Kompetenzlücken. Diese lassen sich ansprechen – respektvoll, aber bestimmt.
Fazit:
Pädagogischer Populismus lebt von einfachen Antworten auf schwierige Fragen. Der Dunning-Kruger-Effekt hilft, diese Dynamiken besser zu verstehen – und zeigt: Lautstärke ersetzt keine Kompetenz. Gerade im Bildungsbereich brauchen wir mehr Raum für fachlichen Tiefgang, weniger für Stammtischrhetorik. Denn wer wirklich etwas von Pädagogik versteht, weiß: Bildung ist selten einfach – und immer wichtig!
Seit einigen Jahren biete ich das Seminar „Jedes Kind i(s)st anders“ für verschiedene Bildungsträger in Präsenz und auch online an – das Seminar bietet neben grundlegendem Fachwissen auch viel Raum für Austausch, Reflexion und Aha-Momente rund um das kindliche Essverhalten. Auch wenn sich viele pädagogische und elterliche Haltungen im Laufe der Jahre verändert haben, hält sich das ein oder andere alte Muster immer noch hartnäckig: Kinder zum Essen zu zwingen – sei es direkt („Jetzt iss doch wenigstens den Brokkoli!“) oder subtil („Nur wer alles probiert hat, bekommt Nachtisch.“).
Doch warum ist dieser Zwang noch so tief verankert in unserem Denken und Handeln – und warum ist es an der Zeit, das endgültig zu hinterfragen?
Die Wurzeln sitzen tief
Viele Erwachsene kennen es noch zu gut aus ihrer eigenen Kindheit: der leergegessene Teller als Zeichen von Anstand, das Probieren als Pflicht oder die Angst als „wählerisch“ zu gelten, wenn man etwas nicht mag. Diese Erfahrungen prägen – oftmals unbewusst – unser heutiges Verhalten gegenüber Kindern. Essen wird dann nicht mehr als Bedürfnisregulation verstanden, sondern wird zur Erziehungsmaßnahme. Wer sich nicht an die vorgegebene Spielregeln hält, gilt als „schwierig“ oder „verwöhnt“.
Was dabei vergessen wird: Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten mit individuellen Geschmäckern, sensorischen Empfindungen und Erfahrungen – ganz genau wie jeder erwachsene Mensch auch. Was aus unserer Sicht auf die Situation eher harmlos oder „normal“ wirkt, kann für das Kind in diesem Moment übergriffig, beschämend oder sogar angsteinflößend sein.
Zwang ist Gewalt – immer
In den Seminaren wird nicht selten deutlich: Viele Teilnehmende haben ein ungutes Gefühl bei „Probier-Regeln“ oder dem Druck am Esstisch. Trotzdem fällt es ihnen nicht immer leicht, alte Muster abzulegen oder sich gegen die Überzeugung anderer Kolleg:innen durchzusetzen.
Wichtig ist dabei immer das Wissen: Essen unter Druck ist keine Hilfe, sondern ein Übergriff auf die Autonomie des Kindes. Ein Kind zum Essen zu drängen, ihm Schuldgefühle zu machen oder es für seine Ablehnung zu bestrafen, ist nicht zulässig – es ist eine Form von psychischer Gewalt. Und Gewalt ist nicht verhandelbar.
Das ist keine Übertreibung, sondern eine klare Haltung, die wir als Gesellschaft einnehmen müssen. Wenn wir Kindern Respekt, Mitbestimmung und Selbstwirksamkeit zugestehen wollen, dann fängt das beim Essen an – einem der intimsten und sensibelsten Bereiche des Lebens.
Und hier ist die Fürsorgepflicht und unser Schutzauftrag dem Kind gegenüber höher zu bewerten als die Loyalität den irgendwelchen Kolleg:innen gegenüber. Wir sind gesetztlich dazu verpflichtet, das Kind vor Gewalt und Überggriffigkeiten zu schützen. Das Kind ist auf diesen unseren Schutz angewiesen. Alleine kann es sich nicht gegen einen mächtigen Erwachsenen schützen. Unterlassen wir diese Unterstützung handeln wir uns letztlich gesetzwidrig.
Was stattdessen hilft
In Seminaren erarbeiten wir gemeinsam Alternativen: Wie kann man Vertrauen in das Kind entwickeln, wenn es bestimmte Speisen verweigert? Wie kann man Essenssituationen entspannen statt eskalieren lassen? Und wie lernen wir Erwachsenen, Kontrolle abzugeben?
Die wichtigste Erkenntnis: Kinder brauchen keinen Zwang, sondern Vorbilder, sichere Räume und das Recht, Nein zu sagen.
Zeit für einen Paradigmenwechsel
„Jedes Kind i(s)st anders“ ist mehr als ein nettes Wortspiel. Es ist ein Aufruf zum Umdenken. Die Achtung vor kindlicher Integrität darf nicht am Esstisch aufhören. Nur wenn wir lernen, Kontrolle durch Vertrauen zu ersetzen, können Kinder ein gesundes Verhältnis zu Essen – und zu sich selbst – entwickeln.
Und dafür braucht es Seminare, Gespräche, Mut zur Reflexion – und klare Haltungen.
Denn Esszwang ist keine Option!
Anja Cantzler
Hier gehts zur Vertiefung zum Podcast mit Monika Thiel und Katrin Krüger
In meinen Seminaren begegne ich immer wieder Fachkräften aus Krippe, Kita oder der Kindertagespflege, die sich von den vielfältigen Verhaltensweisen der Kinder herausgefordert fühlen. Nicht selten werden dann bestimmte Verhaltensweisen wie Wutausbrüche, Widerstand oder das Ignorieren von Regeln schnell als „provokant“ empfunden. Doch provokatives Verhalten im eigentlichen Sinne setzt bestimmte neurobiologische und kognitive Entwicklungsschritte voraus, die sich bei Kindern im Alter von 0 bis 6 Jahren und darüber hinaus erst entwickeln. Warum das so ist, wo die eigentliche Herausforderung liegt und wie du dich im Umgang mit diesen Situationen selbst reflektieren kannst, möchte ich in diesem Blogartikel näher beleuchten.
Können Kinder provozieren? Ein Blick auf die Neurobiologie
Kinder entwickeln sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig und emotional in rasantem Tempo. Das Gehirn eines Kindes ist jedoch bis ins junge Erwachsenenalter noch nicht vollständig ausgereift. Der präfrontale Kortex, der für Impulskontrolle, Planen und Abwägen von Konsequenzen verantwortlich ist, entwickelt sich erst ab dem Schulalter und ist erst etwa im Alter von etwa 25 Jahren voll funktionstüchtig. (vgl. Bercht, 2023)
Was bedeutet das für den Umgang mit vermeintlich „provokantem“ Verhalten?
Kinder zwischen 0 und 6 Jahren handeln impulsiv: Sie folgen primär ihren emotionalen Wünschen und Bedürfnissen. Langfristig zu planen und ihr Verhalten strategisch einzusetzen entwickelt sich zu einem späteren Zeitpunkt. Erst dann ist es ihnen möglich andere bewusst zu verletzen oder herauszufordern.
Das Verständnis für Konsequenzen, Empathiefähigkeit und der Perspektivwechsel entwickeln sich erst später. Kinder handeln oftmals aus Neugier, Frustration oder Überforderung und nicht, um absichtlich Ärger zu machen. Ein Verhalten, das Erwachsene als „provokativ“ deuten, ist für Kinder meist ein Ausdruck ihrer momentanen Emotionen oder ihrer Bedürfnisse.
Provoziert werden vs. sich provoziert fühlen
Der entscheidende Unterschied liegt in der Perspektive. Wenn wir uns von einem Kind provoziert fühlen, sagt das oft mehr über uns selbst aus als über das Verhalten des Kindes.
Provoziert werden: Dies impliziert eine bewusste Absicht der anderen Person, jemanden zu reizen oder zu verletzen. Ein junges Kind hat jedoch weder die kognitiven noch die emotionalen Fähigkeiten, solche Absichten zu entwickeln.
Sich provoziert fühlen: Dieses Gefühl entsteht durch unsere eigene Interpretation des Verhaltens des Gegenübers. Unsere eigenen Erfahrungen, Werte und Überzeugungen spielen hierbei eine entscheidende Rolle.
Die Bedeutung der Selbstreflexion
Warum empfinden wir ein bestimmtes Verhalten als so belastend oder herausfordernd? Oft hat das mit unseren eigenen biografischen Prägungen zu tun. Möglicherweise erinnert uns das Verhalten eines Kindes an eigene schwierige Erfahrungen, an ungelöste Konflikte oder an Regeln, die uns in der Kindheit vermittelt wurden. Durch Selbstreflexion können wir herausfinden, warum wir in bestimmten Situationen so reagieren und wie wir unsere Haltung verändern können.
Reflexionsfragen für den pädagogischen Alltag
1. Welche Gefühle löst das Verhalten des Kindes in mir aus?
Fühle ich mich respektlos behandelt, überfordert oder angegriffen? Woher kenne ich das Gefühl, respektlos behandelt zu werden? Wer hat mich respektlos behandelt in meiner Kindheit und Jugend? In welchen Situationen habe ich mich als Kind oder Jugendliche überfordert oder angegriffen gefühlt? Wer hat das ausgelöst?
2. Welche Werte und Überzeugungen prägen meine Reaktion?
Welche Verhaltensweisen empfinde ich als „respektlos“ oder „nicht hinnehmbar“? Kommen diese Überzeugungen aus meiner eigenen Erziehung? Welche Rolle spielen sie in meiner heutigen Arbeit?
3. Welche Wünsche oder Bedürfnisse stehen hinter dem Verhalten des Kindes?
Möchte das Kind weiterspielen? Soll die Fachkraft es beim Anziehen helfen? Oder wüscht es sich in den Arm genommen zu werden? Ist das Kind wütend, müde, überfordert, hungrig oder braucht es Zuwendung? Wie kann ich diese Wünsche und Bedürfnisse erkennen und darauf eingehen?
4. Wie reagiere ich auf das Verhalten des Kindes?
Wirke ich ruhig und wertschätzend oder werde ich laut und ungeduldig? Welche Wirkung könnte meine Reaktion auf das Kind haben?
5. Wie fühle ich mich nach der Situation?
Habe ich das Gefühl, angemessen reagiert zu haben, oder ärgere ich mich über mich selbst? Was hätte ich anders machen können?
6. Welche biografischen Bezüge erkenne ich?
Gibt es in meinem Leben konkrete Erlebnisse und Erfahrungen, die meine Wahrnehmung und mein professionelles Handeln beeinflussen? Wie kann ich diese erkennen und aufarbeiten?
Ein Perspektivwechsel hilft
Stellen Sie sich vor, das Verhalten des Kindes wäre nicht gegen Sie gerichtet, sondern ein Ausdruck seiner momentanen Lebensrealität. Diese Haltung ermöglicht es Ihnen, empathisch und gelassen zu reagieren. Ein Kind, das sich auf den Boden wirft, schreit und dabei an seine und unsere Grenzen stößt, will nicht provozieren, sondern zeigen, dass es Unterstützung, Verständnis oder Sicherheit braucht.
Pädagogische Haltung: Stark durch Reflexion
Eine reflektierte Haltung ermöglicht es dir, das Verhalten des Kindes besser zu verstehen und konstruktiv darauf zu reagieren. Diese Haltung wirkt nicht nur deeskalierend, sondern fördert auch eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind. Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen mit Verständnis und Geduld begegnen, gerade in herausfordernden Momenten.
Um den Kindern ein zugewandtes und versehendes Gegenüber zu sein, ist es wichtig, sich als Fachkraft selbst Zeit für diese Reflexion zu nehmen. Besprich schwierige Situationen im Team, nimm eine Supervision in Anspruch oder führe ein Reflexionstagebuch. So kannst du deine pädagogische Arbeit kontinuierlich weiterentwickeln und Kinder liebevoll und professionell begleiten.
Denn am Ende gilt: Kinder provozieren nicht – sie zeigen uns, was sie brauchen. Unsere zentrale Aufgabe als Fachkraft ist es, die Botschaft zu entschlüsseln und das Kind bestmöglich in seiner Entwicklung zu begleiten.
Deine Anja
Zur Vertiefung:
Cantzler, A. (2023): Schätze finden statt Fehler suchen, Herder.
Cantzler, A. (2021): Jetzt grinst der mich auch noch frech an
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