„Tschüss, Arrividercie und Goodbye“ Abschied von den Schulanfängern

Schon bald kommen die angehenden Schulkinder in die Schule und das, nachdem viele von ihnen nach dem Lockdown gerade erst wieder in die Kitas und die Kindertagespflege zurück gekehrt sind. Je nach Bundesland werden die angehenden Schulkinder nur 3 bis max. 8 Wochen ihre Gruppen besuchen.

Dies stellt Euch vor besondere Herausforderungen. In diesem begrenzten Zeitraum sind das Wiederankommen, die Vorbereitung auf den anstehenden Übgang zur Schule und die baldige Verabschiedung zu gestalten.

Dem Wiederankommen und der Gestaltung des Übergangs habe ich bereits in den vergangenen Wochen zwei Blogbeiträge* gewidmet. Diesmal geht es um die Verabschiedung.

Jahr für Jahr verlassen die angehenden Schulkinder den Kindergarten und die Kindertagespflege im Sommer. Das ist ein ganz normales wiederkehrendes Ereignis. Viele Kitas und Kindertagespflegestellen haben über die Zeit hinweg Abschiedsrituale und liebgewonnene Traditionen entwickelt. Einige dieser Rituale und Traditionen, wie z.B. Übernachtungsfeste mit den Kindern und Abschiedsgottesdienste mit allen Familien, sind aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen dieses Jahr nicht oder nur teilweise umsetzbar.

Nun steht Ihr vor der Aufgabe, herauszufinden, was trotz der Abstands- und Hygieneregelungen möglich ist. Dabei sind folgende Fragestellungen hilfreich:

  • Was habt Ihr im Einzelnen mit den Kindern und Eltern bisher zur Verabschiedung gemacht?
  • Was kann von diesen Ritualen und Traditionen unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln wie bisher übernommen und umgestzt werden? (z.B. Abschiedsbriefe, Abschiedsgeschenke, Abschiedskreis mit den Kindern etc.)
  • Auf welche Rituale und Traditionen müsst Ihr unter diesen Umständen verzichten? (z.B. gemeinsame Abschlussrunde mit allen Eltern in der Gruppe)
  • Welche Alternativen findet Ihr stattdessen?

Bei genauerer Betrachtung werden Euch viele Alternativen einfallen, die den Abschied zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Kinder machen. Hier ein paar Ideen und Anregungen, wie Ihr den Abschied gestalten könnt:

  • Gestaltung eines gemeinsamen Frühstücks mit den angehenden Schulkindern
  • Durchführung eines Abschiedskreises, in dem jedes Kind erzählt, woran es sich gerne erinnert und worauf es sich in der Schule freut
  • feierliches Überreichen der Abschiedsgeschenke und Portfolios, mit einer tosenden „Rakete“ und Applaus für jedes Kind
  • Feiern eines Abschiedsgottesdienstes mit den Familien unter freiem Himmel
  • Einladung zu einem Grillnachmittag im Außengelände oder Picknick im Park mit den Familien unter Beachtung der Abstandsregeln
  • Gemeinsames Spazierengehen der pädagogischen Fachkräften mit den einzelnen Kindern und ihren Familien, um sich in diesem Gespräch ganz persönlich zu verabschieden
  • Gestalten einer Zeitkapsel* gekoppelt mit der Vereinbarung, sich in einem Jahr wiederzusehen und die Zeitkapsel gemeinsam feierlich zu öffnen
  • Packen eines Koffers oder Trollyes mit allen persönlichen Gegenständen des Kindes, mit dem das Kind am letzten Tag feierlich aus der Kita „auszieht“
  • „Sprung ins Leben“: Aufbau eines Bewegungs- und Kletterparcours, den die Kinder unter Applaus der Fachkräfte und Eltern bewältigen und mit einem letzten Sprung über die Schwelle der Kita-Tür in den Armen ihrer Eltern landen

Ich bin überzeugt davon, dass Ihr gemeinsam mit den Kindern gute Wege finden werdet, diesen Abschied angemessen und stimmungsvoll zu gestalten. Für die Kinder ist es so oder so ihr ganz besonderer und persönlicher Abschied von der Kita und Kindertagespflege. Es liegt in Euren Händen, wie sich die Kinder daran erinnern werden. Wenn Ihr ihnen das Gefühl gebt, dass sie aufgrund der Rahmenbedingungen etwas verpassen und ihnen vieles nicht möglich ist, werden sie das Verlustgefühl viel stärker wahrnehmen. Denkt an das Prinzip, dass wenn Ihr etwas zum Problem macht, dies auch zum Problem wird. Haltet Euch in der Vorbereitung nicht zu sehr damit auf, was gerade nicht geht. Überlegt, was möglich ist und den Kindern Spaß macht. Für die Kinder ist es wichtig, dass Ihr ihnen einen schönen Abschied bereitet, an den sie sich gerne erinnern.

Erfreut Euch gemeinsan mit den Kindern an diesen ganz besonderen Abschied.

Viel Spaß dabei!

Eure Anja

* Hier ein paar Links zu den Blogbeiträgen, auf die ich mich in diesem Beitrag bezogen habe:

Übergänge gestalten – (Wieder-) Ankommen in der Kita

Übergänge gestalten – Von der Kita in die Schule

Die Zeitkapsel – Botschaft an die Zukunft

Übergänge gestalten – Von der Kita in die Schule

Der Übergang von der Kita zur Schule zählt zu den wichtigsten und bedeutsamsten im Leben eines Menschen. Normalerweise dreht sich für die angehenden Schulkinder seit Ende der Osterferien alles um den bevorstehenden Schuleintritt. In Euren Kitas laufen spezielle Schulkindprojekte und die ersten Kontakte mit den Schulen sind terminiert. Die Vorfreude der Kinder steigt und stolz werden die Tournister vorgeführt.

Doch dieses Jahr ist alles anders. Notbetreuung und Homeschooling bestimmen den Alltag der Kitas und Grundschulen. Die Lehrer*innen sind aktuell damit beschäftigt, ihre Schüler*innen adäquat zu Hause zu begleiten und zu unterrichten. Vermutlich denken viele von ihnen noch nicht an das neue Schuljahr und die Kinder, die kommen. Anders gestaltet sich die Situation bei Euch. Viele von Euch überlegen bereits jetzt, wie der Übergang für die angehenden Schulkinder zu gestalten ist, die in den nächsten Wochen wieder in die Kita zurückkehren und wie es für die Kinder aussehen kann, die aus den unterschiedlichsten Gründen bis zum Sommer nicht mehr in die Kita kommen werden.

Viele Ideen und Alternativen

Im letzten Zoom-Erfahrungsaustausch mit Fachkräften aus der Kita haben wir uns mit dem Übergang von Kita in die Schule beschäftigt. Dabei haben wir folgende Ideen zusammengetragen, um der veränderten Situation zu begegnen:

  • die Schulkinder als Gruppe in einem Raum betreuen, um das Interesse der Kinder an der Schule gebündelt und spielerisch durch Rollenspiel, Bücher, Gesprächskreise o.ä. aufgreifen zu können
  • die zu Hause betreuten Kinder an den Angeboten der Kitagruppe über Videokonferenzen, kleinen Filmen vom Alltag und an der Vorbereitung auf die Schule beteiligen
  • die angehenden Schulkinder, die in der Kita betreut werden und die, die noch zu Hause sind, in gemeinsamen Aktionen zusammen bringen, z.B. durch eine Ausstellung von einlaminierten selbstgemalten Bildern oder Fotos der Tournister am Zaun der Kita
  • Kindern, Eltern und Kolleg*innen, die nicht in die Kita kommen können oder dürfen, zu einem Besuch am Zaun einladen
  • mit den Eltern per Telefon, Videokonferenz oder bei einem Spaziergang zu zweit die Entwicklungsgespräche durchführen
  • in der Schule nachfragen, wie die Überlegungen bzgl. der Aufnahme der Erstklässler aussehen, um ggfs. erste Kooperationsschritte vorbereiten zu können
  • mit den Kindern Steckbriefe anfertigen, die den zukünftigen Klassenlehrer*innen geschickt werden
  • den Lehrer*innnen anbieten, eine gemeinsame Videokonferenz mit Eltern und Kindern durchzuführen
  • die Lehrer*innen bitten, einen kurzen Film über sich und die Schule zu drehen
  • den Leher*innen vorschlagen, sich mit Hilfe eines Steckbriefs und/ oder Fotos vorzustellen
  • die Lehrer*innen einladen, sich am Zaun der Kita den angehenden Schulkindern persönlich vorzustellen
  • mit den Kindern auf den Homepages der Schulen recherchieren, was sie dort erwartet, wie die Schule aussieht und wer da arbeitet
  • die Eltern bitten, den Schulweg mit den Kindern zu üben und sich die Schule schon einmal von außen anzuschauen
  • mit den Kindern Ihre Sachen in einen Koffer packen, in kleiner Runde Abschied feiern und einen kleinen Glücksbringer als Erinnerung verschenken
  • die Kolleg*innen aus dem HomeOffice verabschieden sich per Videokonferenz oder persönlich am Zaun von den Kindern
  • etc.
Es zählt das, was geht

Wie Ihr seht gibt es einige Alternativen, um die letzten Wochen vor Schuleintritt zu gestalten. Haltet Euch nicht zu sehr damit auf, was Ihr gerne mit den Kindern gemacht hättet, sondern schaut was jetzt geht. Wichtig für die Kinder ist erst einmal, dass Ihr für Sie da seid und Ihre Fragen beantwortet. Sie brauchen so kurz vor dem Übergang möglichst viel Halt, Sicherheit und Orientierung. Stärkt das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe, damit die Kinder sich gegenseitig gut in ihrer gemeinsamen Schulzeit stützen können.

Ich freue mich auf weitere Anregungen und Ideen von euch entweder im Zoom Erfahrungsaustausch oder hier in den Kommentaren.

Eure Anja

Tipp für ein Online- Seminar zum Thema:

https://www.lvh-hardehausen.de/programm/g03hhbe057

Übergänge gestalten – Von der Krippe in die Kita

In vielen Einrichtungen steht jetzt der schrittweise Übergang der älteren Krippenkinder in die Kita bevor. In den reinen Krippen werden diese Kinder das Haus zum Sommer verlassen. In anderen Kitas wechseln die Kinder die Gruppen intern.

Abschied von der Krippe

Durch die Schließung der Krippen und Kitas steht dieser Wechsel unter anderen Vorzeichen als in den vergangenen Jahren. In den Krippen stellt sich beispielsweise aktuell die Frage, ob und für wie lange die Kinder die Krippe noch besuchen werden. Es gilt neue Abschiedsrituale zu entwickeln, die auch für den Fall umsetzbar sind, falls die Kinder nicht in die Krippe zurückkehren. Gemeinsame Eltern-Kind-Aktionen werden in diesem Jahr nicht möglich sein. Die Einrichtungen, die bereits Videokonferenzen in der Elternarbeit einsetzen, können hierüber beispielsweise zu einem gemeinsamen Abschiedskaffee mit den Eltern einladen. Kleine Abschiedsgeschenke, Briefe und Portfoliomappen können nach Hause gebracht oder am Zaun überreicht werden. So entsteht noch einmal ein kurzer persönlicher Kontakt, um sich von den Eltern und Kindern zu verabschieden.

Übergang in die Kita

Bei den Kitas, in denen jetzt zum Sommer für die älteren Krippenkinder ein interner Wechsel ansteht, stellt sich die Frage, ob es noch sinnvoll ist, dass die Kinder in die ursprünglichen Gruppen zurückkehren. Eine Alternative wäre, diese Kinder direkt in den neuen Gruppen einzugewöhnen. Somit hätte das Kind einen Übergang zu bewältigen und nicht zwei innerhalb kürzester Zeit.

Um dem Kind eine gute Brücke für den internen Übergang von Krippe zu Kita zu bauen, ist die Zusammenarbeit und der Austausch aller Beteiligter sehr wichtig. Die aktuelle Ausnahmesituation stellt Euch dabei vor besondere Herausforderungen. Das bestehende Betretungsverbot für die Eltern führt dazu, dass der Umzug des Kindes möglichst außerhalb der Kinderbetreuungszeit stattfinden sollte. Zum Beispiel kann der*die bisherige Bezugserzieher*in mit dem Kind und den Eltern einen Koffer packen und das Kind anschließend in die neue Gruppe begleiten. Dort wird es von dem*der Kollegen*in in Empfang genommen und erobert dann gemeinsam mit den Eltern und dem*der neuen Bezugserzieher*in seinen Gaderobenplatz und die neue Gruppe. Das Kind lernt so im geschützten Rahmen den*die neue Ansprechpartner*in kennen. Am nächsten Tag nimmt er*sie das Kind in Empfang und baut behutsam eine Beziehung zum Kind auf.

Versuch und Irrtum führen zum Ziel

Soweit meine ersten Überlegungen, wie dieser Übergang von Krippe zu Kita gestaltet werden kann. Ich lade Euch zum Querdenken ein, um bestmögliche Lösungen für die Kinder zu finden. Traut Euch auszuprobieren, zu experimentieren und ggfs. die Lösungen wieder zu verwerfen, wenn etwas nicht klappt. Haltet es mit Edison, dem Erfinder der Glühlampe, der gesagt hat: „Ich habe 1000 Wege gefunden wie es nicht geht.“ Dennoch hat er nicht aufgegeben und dabei schließlich die Glühlampe erfunden.

Ich wünsche Euch viele Einfälle und Experimentierfreudigkeit auf Eurem individuellem Lösungsweg. Ich bin neugierig auf das, was Ihr dazu entwickelt und freue mich über Eure Berichte in den Kommentaren.

Eure Anja

Übergänge gestalten – (Wieder-) Ankommen in der Kita

Aus der Transitionsforschung ist bekannt, wie wichtig gut gestaltete Übergänge für einen Menschen sind. Gerade die Übergänge in den ersten Lebensjahren sind sehr prägend für die weitere Entwicklung. Für viele Eurer Kinder war der Eintritt in Eure Kita die erste Übergangserfahrung. Die meisten dieser Kinder waren vor der Schließung der Kitas gut bei euch angekommen und haben sich wohlgefühlt. Mit der Schließung wurden sie von heute auf morgen aus dem vertrauten Kita-Alltag herausgerissen. Nun zeichnet sich nach gut 8 Wochen ab, dass die Einrichtungen schrittweise wieder geöffnet werden sollen. Dabei bleiben vorerst noch viele Fragen offen, wie die einzelnen Empfehlungen zu Abstandsregelungen, Gruppengrößen, Binnendifferenzierung und Infektionsschutz in die Praxis integrierbar sind. Für viele von Euch bedeutet das, sich von liebgewonnen und oftmals zäh umkämpften pädagogischen Grundsätzen vorerst zu verabschieden. Im Vordergrund steht jetzt erst einmal die Herausforderung, diesen Übergang trotz aller Vorgaben möglichst kindgerecht zu gestalten.

Erste Vorbereitungen

Für einige Kinder wird die Rückkehr in die Kita wie eine neue Eingewöhnung sein. Hinzu kommt, dass durch die veränderten Rahmenbedingungen der ganze Tagesablauf vom Bringen bis zum Abholen den Kindern unbekannt ist. Ihr werdet daher gemeinsam mit den Kindern und Eltern neue Rituale entwickeln müssen.

Deswegen ist es empfehlenswert, wenn Ihr vor dem 1. Tag der Rückkehr der Kinder Kontakt zu den Eltern aufnehmt und mit Ihnen ein Informationsgespräch per Telefon führt. Ähnlich wie beim ersten Aufnahmegespräch geht es hierbei darum, die Eltern über den Tagesablauf bzgl. Infektionsschutzmaßnahmen, Abstandsregelungen, veränderte Bring- und Abholsituationen zu informieren. Hilfreich wäre die Erstellung eines schriftlichen Leitfadens, der den Eltern zusätzlich Orientierung gibt. Mit Hilfe dieses Leitfadens können die Eltern ihre Kinder auf die Veränderungen vorbereiten. Ergänzend könnt Ihr einen Brief mit einem Foto von dem Raum und Euch an die Kinder schicken.

Es ist viel passiert

Für Euch wird es spannend, wie sich die Kinder in den letzten Wochen entwickelt haben. Bei einigen wird es Fortschritte und Weiterentwicklungen geben, in 8 Wochen und mehr passiert eine ganze Menge. Andere haben möglicherweise auch Rückschritte gemacht.

Auf jeden Fall werden die Kinder ganz unterschiedlich bei Ihrer Rückkehr in die Kita reagieren:

  • da gibt es Kinder, die sich freuen, endlich wieder mit anderen Kindern spielen zu können und Anregungen außerhalb der Familie zu bekommen
  • andere werden sich nur ungerne von den Eltern lösen und trennen nach dieser langen Zeit der ungeteilten Aufmerksamkeit
  • einige Kinder werden verängstigt und verunsichert zurückkehren
  • etc.
Fragen an die Eltern

Um die Kinder da abzuholen, wo sie jetzt stehen, bietet es sich an, einen neuen Anamnesebogen zu entwickeln. In diesem Fragebogen könnt Ihr bei den Eltern folgende Informationen erfragen:

  • Wie haben Sie und Ihr Kind die letzten Wochen erlebt?
  • Wie haben Sie und Ihr Kind die Zeit miteinander verbracht?
  • Weiß Ihr Kind, warum es nicht in die Kita kommen konnte?
  • Haben Sie mit Ihrem Kind über Corona gesprochen? Was weiß Ihr Kind darüber?
  • Äußert oder zeigt Ihr Kind Ängste, die mit Corona in Verbindung stehen?
  • Haben Sie an Ihrem Kind Verhaltensveränderungen beobachtet, die für uns wichtig sein könnten?
  • Welche Entwicklungsschritte hat Ihr Kind in den letzten Wochen gemacht? Was hat es dazu gelernt?
  • Freut sich Ihr Kind drauf, wieder in die Kita zu kommen?
  • Worauf freut sich Ihr Kind am meisten?
  • Wie, vermuten Sie, wird sich Ihr Kind bei der Trennung verhalten?
  • Welche neuen Rituale können wir gemeinsam finden, um die Verabschiedung in der veränderten Bringsituation zu gestalten?
  • Welches Übergangsobjekt kann dieses Ritual unterstützen?
  • etc.

Mit Hilfe dieser Fragen werdet Ihr einen guten Übergang für das Kind gestalten können. Bei allen Vorgaben und Empfehlungen sollte auf jeden Fall die Befindlichkeit des Kindes Vorrang haben. Entwickelt von vornherein einen Plan B, falls ein Kind sich nicht an der Tür von den Eltern verabschieden kann. Das Betretungsverbot für Eltern lässt Ausnahmen in Notfällen zu. Macht Gebrauch davon, um die Kinder nicht unnötig mehr zu belasten und zu verunsichern.

Und dann erst einmal Ankommen

Schaut, was den Kindern gut tut und Sicherheit gibt. Lasst die Kinder möglichst viel spielen, ermöglicht Ihnen viel Berwegung an der frischen Luft und schafft überschaubare Tagesstrukturen. Seid aufmerksam für die Sorgen und Ängste einzelner Kinder und beantwortet aufkommende Fragen nach Bedarf.

Nehmt Euch in den nächsten Wochen Zeit für das gemeinsame Ankommen. Ich wünsche Euch einen guten Start in eine neue Normalität.

Eure Anja

P.S.

Links mit Stellungnahmen zur Öffnung der Kitas

https://www.fruehe-bildung.online/perspektiven/news/vier-stufen-plan-fuer-wiedereroeffnung-der-kitas

https://www.nifbe.de/images/nifbe/Aktuelles_Global/AGJ-Stellungnahme_Offnung_Kita_.pdf
Stellungnahme der AGJ
Ankündigung:

Am 14.05.2020 gibt es einen weiteren Zoom Erfahrungsaustausch für Leitungskräfte. Dort wollen wir den Wiederbeginn mit Kindern, Eltern und Team reflektieren und gemeinsam weitere Ideen entwickeln.

Am 20.05.2020 findet dieser Erfahrungsaustausch wieder für pädagogische Fachkräfte statt.

Ab sofort könnt Ihr Euch über das Kontaktformular oder durch eine Email an: anjacantzler@t-online.de dazu anmelden.